Die Gedeihenssprache

Uncategorized Jan 12, 2019
 

Zusammenfassung

In einer immer komplexer werdenden Welt brauchen wir eine zukunftsfähige Sprache, die uns das Leben einfacher macht. Die Gedeihenssprache bietet eine verbindende Art der Kommunikation, die die Zusammenarbeit, die Vernetzung, das Engagement der Mitarbeiter und das gesunde Wachstum der Unternehmen entscheidend fördert.
Dies stellt eine gewaltige Herausforderung für uns dar, gerade deswegen, weil wir immer noch eine Sprache (i.S. von Kommunikation) verwenden (die faule Sprache), die eher die alte Form der Autorität widerspiegelt. Dadurch werden die von der neuen Autorität geprägten Bedürfnisse nicht berücksichtigt oder sogar bedroht.
Diese Diskrepanz zwischen fauler Sprache und den neu geprägten Bedürfnissen erzeugt Konflikte, Auflösung, Trennung und Rivalitäten aller Art.
Erst wenn wir uns dessen bewusst werden, dass wir ständig und allgegenwärtig eine Sprache verwenden, die unsere „guten“ Absichten sabotiert, können wir etwas dagegen unternehmen.
Die faule Sprache blockiert ein offenes, empathisches Miteinander und äußert sich zumindest in vier Formen: moralische Urteile, Vergleiche anstellen, Verantwortung leugnen und Forderungen anstellen.
Der Gegenpol zur faulen Sprache ist die die Gedeihenssprache (GS) oder die Sprache des Gedeihens. Sie ist eine nützliche Haltung, die unsere Befähigung verstärkt, bereitwillig zu unserem Wohlergehen und zum Wohlergehen von anderen beizutragen. Diese Haltung ist zentral für den kommunikativen Prozess und gestaltet somit die Sprechhandlung und das Denken der in der Kommunikation involvierten Akteure.
Die Gedeihenssprache befähigt uns, uns so zu äußern, sodass andere mit größerer Wahrscheinlichkeit zu unserem Gedeihen freiwillig beitragen werden. Darüber hinaus ermöglicht sie uns, die Äußerungen unserer Mitmenschen aufzunehmen, sodass sich die Chancen erhöhen, dass wir ebenso entgegenkommend zu ihrem Gedeihen beitragen.
Um dies gewährleisten zu können, ist es notwendig folgende Prinzipien im Kommunikationsprozess auszuüben: humane Präsenz, proaktive Wertschätzung und konstruktive Förderhaltung.
Der Gestaltungsprozess der Gedeihenssprache lässt sich in vier grundlegenden Schritten beschreiben: achtsam wahrnehmen, Emotionen anerkennen, Bedürfnisse erkunden und zur konkreten Handlung auffordern.

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